Einsätze 2015

Im 2015 leisteten wir bisher 18 Einsätze

            Rettungsstation Andermatt 05.12,    7 Einsätze

            Rettungsstation Göschenen 05.11,   11 Einsätze

 

 Einsatzberichte aus vergangenen Jahren finden Sie im Archiv

aviatischer Bergeeinsatz mit terrestrischem Pikket

10.11.2015     05.11


Am ersten November hat eine Seilschaft bestehend aus zwei Sportkletterer den Salbitschijen Südgrad bestiegen. Im Abstieg beim eindunkeln blockierte sich ihr Seil und ein weiteres Abseilen war deshalb unmöglich. Somit forderten Sie externe Hilfe bei der Einsatzzentrale der REGA an.


Da die Zeit bereits vortgeschritten war wurde ein Rettungshelikopter mit Nachtwinden möglichkeit und ein Rettungsspezialisten Helikopter der Region aufgeboten. Um zeitlichen Vorsprung zu verschaffen wurde zeitgleich ein terrestrisches Team zusammen- und auf Pikket gestellt. Da die Blockierten unverletzt waren, wurden Ihnen neue Seile in die Felswand geflogen somit konnten Sie sich bis an den Wandfuss abseilen.Von dort wurden Sie an Board des Helikopters genommen und in die REGA Basis nach Erstfeld gebracht.


Im Einsatz standen neben der REGA Crew, einen RSH und vier Retter der Rettungsstation.

aviatischer Bergeeinsatz

31.09.2015    05.11

 

Am Montag 28.09. begab sich eine Seilschaft aus drei Alpinisten auf den Salbitschijen im Göschenertal. Gegen 1900 alarmierte die Seilschaft wegen Dunkelheit und Erschöpfung auf der REGA. Nachdem wegen Nebel kein Ausfliegen möglich war, hielten sich die Retter (Helikoptercrew und RSH) auf der Salbithütte bereit, das nächste Nebelloch zu nutzen. So war ein Ausfliegen gegen 2300 aus der Wand möglich.

aviatischer Bergeeinsatz

22.08.2015     05.12


Am Samstag löste sich am Rottälihorn an der Furka mehrere Steinplatten. Unterhalb waren Strahler am Kristallesuchen und eine Person wurde durch den Steinschlag am Bein verletzt. Mittels einem RSH (Rettungsspezialisten Helikopter) wurde die Frau ausgeflogen und ins Kantonsspital Luzern geflogen.

aviatischer Bergeeinsatz

21.08.2015     05.11


Eine Tourengruppe war über den Ostgrat unterwegs auf das Sustenhorn im Göschnertal. Da sie zeitlich sehr spät unterwegs waren, und den Gipfel kurz vor 1900 noch nicht erreichten, alarmierten sie auf der REGA.


Mit einem RSH (Rettungsspezialisten Helikopter) konnten die vier Berggänger mittels der Seilwinde aus dem Grat ausgeflogen werden und wurden auf der SAC Voralphütte entlassen.

Präventiveinsatz Suchaktion

06.08.2015    05.11

 

Am Donnerstag 6. August gegen 21:30 alarmierte der Hüttenwart der Dammahütte, dass vier angemeldete Berggänger nicht auf der Hütte eingetroffen sind. Die Person die Reserviert hatte, sei nun nicht erreichbar.

 

Aufgrund diversen Abklärungen, dem schönen warmen Wetter und der Gruppengrösse wurde ein Einsatz auf den nächsten Tag aufgeschoben. Dies erwies sich als gute Planung den am nächsten Tag hat sich die Gruppe aus dem Flachland gemeldet. Somit blieb es bei einem Präventiveinsatz der Rettungsstationen Lucendro.

 

aviatischer Rettungseinsatz

03.08.2015   05.11

 

Gestern, Sonntag 02. August gegen Abend alarmierte eine verstiegene Person vom Rienzenstock oberhalb von Göschenen. Der verstiegene könne weder vor-  noch Rückwärts. Problematik, die Bergkrete ist voll im Nebel, ein Ausfliegen mit dem Helikopter somit unmöglich. Darauf bereiteten sich sechs Retter aus Andermatt und Göschenen auf einen langwierigen Einsatz mit viel terrestrischem Material vor. Am Helilandeplatz versammelt konnte der Helikopter der bereits einen Rettungsspezialisten Helikopter an Board hatte, noch einmal sein Glück versuchen. Durch ein Wolkenloch konnte der Verstiegene knapp erreicht werden und ausgeflogen werden. Somit endete der Einsatz für die terrestrischen Retter nach rund 90 Minuten Einsatzzeit.

terrestrische / aviatische Suchaktion

29.07.2015,   05.11


am Montag 27. Juli gegen 21 Uhr meldete sich eine Frau bei der REGA Einsatzzentrale, Sie habe sich im Meiental verlaufen und befinde sich nun zwischen Bächen und Stauden. Anschliessend wurde der kontakt unterbrochen.


Eine Grössere Suchaktion begann zu laufen. Mehrere Retter der Rettungsstationen Andermatt und Göschenen begaben sich an den Einsatzort. Das Meiental ist sehr weitläufig und man hatte keine weiteren Angaben. Durch gezielte Informationsbeschaffung der Kriminalpolizei Uri konnte die Meldung verifiziert werden. Weshalb noch vor Mitternacht ein Super Puma der Armee zum Einsatz kam. Der speziell ausgerüstete Helikopter für Such und Rettungseinsätze flog viele Rotationen leider ohne Erfolg. Deshalb wurde in den frühen Morgenstunden ein weiterer Helikopter mit einem Handyortungssystem angefordert. Dieser konnte Informationen sammeln und die Retter zum Teil in gezielten Zonen suchen lassen. Gegen neun Uhr konnte die Dame direkt aus dem Helikopter geortet werden. Sie war ausser einer leichten Unterkühlung unveretzt. Somit Endete der Einsatz nach knapp 12 Stunden. Es standen zwei Helikopter der REGA, die Armee, die Kantons- / Kriminalpolizei Uri, die Bundeskriminalpolizei, sowie mehrere Retter der Rettungsstationen Lucendro mit einem Hund im Einsatz.


zur Medienmitteilung der Kantonspolizei

terrestrische Suchaktion

11.07.2015, 05.11

 

Vier Kletterer waren beim Chli Sustli im Meiental am Klettern. Sie bildeten 2 Seilschaften und kletterten unabhängig voneinander am Abend ist die eine Seilschaft nicht beim Vereinbarten Parkplatz aufgetaucht und war nicht erreichbar. Als diese kein Material am Einstieg der Kletterroute vorfanden, fragten Sie bei der Kantonspolizei um rat.

um ca. 2300 bereitete sich die Rettungsstation Göschenen für eine Suchaktion in schwierigem Gelände vor. Kurz vor Abfahrt der Retter konnte jedoch die Kantonspolizei mittels Handy die vermissten erreichen. Diese hatten ein technisches Problem beim Abseilen und waren dadurch zeitlich extrem verzögert.

Somit wurde der Einsatz abgebrochen bevor Retter im Einsatzgelände waren.

terrestrische Suchaktion

29.06.2015,   05.12


Ein 9 Jähriger Junge war mit seinen Eltern  im Unteralptal unterwegs. Plötzlich verloren die

Erwachsenen Begleiter ihn aus den Augen und suchten verzweifelt nach dem Jungen. Es

wurde vermutet dass dieser ins Wasser der Unteralpreuss gefallen sei und weggeschwemmt

wurde. Die Begleiter alarmierten sofort und forderten externe Hilfe an.


mit vielen Einsatzkräften der REGA, der Feuerwehr, der Kantonspolizei und des SAC wurde der Junge jedoch zum Glück aller beteiligten hinter einem Stein spielend gefunden.

Aviatische Hilfeleistung

29.06.2015,    05.11

 

Ein Alp Hirt beobachtet im Meinetal ein abgestürztes Rind. Das Rind ist in ein schwer zugängliches Bachtobel gestürzt und erlitt dabei tödliche Verletzungen. Da das Absturzgelände

exponiert ist und das tote Tier schwierig zu bergen ist wird bei der EZ der

REGA alarmiert. Ein RSH fliegt mitels einem privaten Helikopterunternehmen ins Unfallgebiet und seilt sich zum Tier ab. Dadurch kann das Rind am Lastenhaken ausgeflogen werden.

Aviatischer Rettungseinsatz

24.06.2015,   05.12

 

Zwei Skitourengänger waren vom

Furkapass über den Rohnegletscher

auf den Galenstock 3`586 müM unterwegs. Am Galengrat kurz vor dem höchsten Punkt der Tour

brach ein Stück der Gipfelwächte ab und einer der Skitourengänger stürzte

Richtung Tiefengletscher ab.


Der Abgestützte wurde im Anschluss durch einen RSH an der Winde geborgen. Leider verstarb der Patient aufgrund seines Aufpralles noch auf der Unfallstelle.

 

Terrestrische Bergung

04.04.2015,  05.12

Eine Gruppe Skifahrer ist nach Betriebsschluss noch die Talabfahrt am Gemsstock respektive abseits der piste richtung Andermatt gefahren.  Dabei ist die schneedecke über einem Bach eingebrochen, die Person ist im wasser gelandet. Sie war kurz bewusstlos und unterkühlt. 

Drei retter konnten den Patienten bergen und mit dem Pistenfahrzeug und der Bahn nach Andermatt überführen. Der Rettungsdienst übernahm den patienten und brachte ihn zur überwachung ins Spital!

Lawinenrettung

29.03.2015, Station 05.11

 

Gestern haben sich bei wundervollem Wetter diverse Tourenskifahrer ausgelebt. Dabei kam es auch gerade zu zwei Lawinenniedergängen im Stationsgebiet von Göschenen.

 

Einsatz 1:

Eine Gruppe bestehend aus drei Personen war auf einer Skitour an den südlichen Hängen des Meientals. Dabei lösten Sie um ca. 10 Uhr eine Lawine am "chli Griessenhorn" aus, die zwei Freerider voll- sowie einen teilverschüttete. Der Teilverschüttete konnte sich selbst retten und die REGA alarmieren. In der Folge konnte der Alarmierende eine zweite Person lokalisieren und bergen. Der dritte konnte kurzdarauf ebenfalls geborgen werden leider ist dieser verschüttete jedoch am Montag im Spital verstorben. Die aufgebotene Rettungsstation Göschenen (mit Unterstützung der Rettungsstation Andermatt) kam dabei nicht zum Einsatzort, sie wurde jedoch ausgelöst und war kurz bevor eingeflogen zu werden.

 

Im Einsatz standen zwei REGA Helikopter, einen zivilen Helikopter, die ARS sowie die Kantonspolizei.


zur Medienmitteilung der Kantonspolizei

 

Einsatz 2:

kaum retabliert vom Morgen ging der Pager bereits wieder los. Eine grössere Freeridergruppe war im wiederum im Gebiet Stucklistock im Meiental unterwegs. Dabei löste sich einen Rutsch und begrieb einen Tourenskifahrer. Die Gruppe konnte jedoch den begrabenen während des Anflugs der ARS durch die Kameradenrettung und durch eine Windenaktion mit dem Helikopter bergen. Dies genau zu dem Zeitpunkt bei dem der Einsatzleiter, einen Lawinenhundeführer sowie einen Erstretter am Unfallplatz eintrafen.

 

Im Einsatz standen einen REGA Helikopter, einen zivilen Helikopter, die ARS sowie die Kantonspolizei.

aviatische Rettung

20.03.2015, Station 05.12

Heute haben sich zwei zentralschweizer Skifahrer im Freeridegebiet vom Gemsstock verfahren. Sie folgten dabei einer Freeridegruppe ins Guspistal. Nachdem Sie eine kleine Nassschneelawine auslösten allarmierten Sie bei der REGA.

Mittels einem RSH (Rettungsspezialisten Helikopter) konnten die beiden schwebend eingeladen und an einen sicheren Punkt gebracht werden.

aviatisch- terrestrische Suchaktion

19.03.2015, Station 05.12

Am gesttrigen Mittwoch meldete sich nach 17Uhr auf der Rotondhütte einen Tourenskifahrer zur übernachtung an, dieser war noch ca. eine gehstunde von der Hütte entfernt. Der Tourenskifahrer hatte dabei keinen Handyempfang.

Da dieser jedoch kurz vor 20 Uhr immer noch nicht eingetroffen ist, allarmierte die Hüttenwartin die REGA welche die Rettungsstation Andermatt beauftragte. Nach diversen abklärungen wurde einen Erkundungsflug mit dem Helikopter sowie einer terrestrischen Mannschaft geplant und vorbereitet. Kurz nach 21Uhr hat die Kantonspolizei mittels einer Parkplatzkontrolle im Urserental das gesuchte Fahrzeug des betroffenen gesucht und nicht gefunden. weshalb eine Suchaktion in letzter Sekunde verhindert wurde. Am nächsten Tag wurde der vermisste in einem Hotel in Andermatt gefunden.

aviatische Bergung

10.03.2015, Station 05.11


anfangs März arbeitete ein Landwirt auf einer Leiter, er stürzte unglücklich von der Leiter und erlitt dabei schwere Verletzungen. Eine Angehörige alarmierte bei der SAC Rettungsstation Göschenen und forderte Hilfe an.

Ein Retter mit dem Stationsmediziner begeben sich zum Unfallort und machen die medizinische Erstversorgung, weisen den Rettungshelikopter ein und übergeben diesen den schwerverletzten Patienten.

terrestrischer Einsatz

11.01.2015  Station 05.12

Das Jahr startete nicht gerade Ruhig, denn am Neujahrstag blockierten sich zwei Freerider am Gemsstock.

Bei der Abfahrt vom Gemsstock richtung Andermatt entschieden Sie sich für eine Route am Geissberg. Nach dem Sie ein kleines Schneebrett ausgelöst hatten, standen Sie unter Schock und Blockiert. Deshalb alarmierten Sie bei der Kantonspolizei, welche die für die Rettung die REGA beauftragte. Daraufhin wurden die beiden mit der Rettungswinde durch einen RSH (Rettungsspezialisten Helikopter) der Rettungsstation Andermatt geborgen. 

terrestrischer Berge Einsatz

30.01.2015 Station 05.12


Eine Gruppe Freerider fuhr vom Geissgrat im Gebiet Gemsstock/Uri in den Geissberg. Auf ca. 1`650 m.ü.M. war ein Gruppenmitglied erschöpft im steilen und felsigen Gelände blockiert. Ein selbständiges Abfahren oder Absteigen war nicht mehr möglich. Der Gruppenleiter alarmierte auf der EZ der SOS Station der Bergbahnen. 


Nach längerem suchen und einweisen von der anderen Talseite wird die Gruppe durch mehrere Retter zu Tal begleitet. 


Der Einsatz dauerte knapp zwei Stunden, es standen drei Retter des SAC und Personen der Bergbahnen im Einsatz.

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