Einsätze 2016

Im 2016 leisteten wir Total 15 Einsätze:

 

Rettungsstation Göschenen (05.11):   6 Einsätze

Rettungsstation Andermatt (05.12):   9 Einsätze

           

  Einsatzberichte aus vergangenen Jahren finden Sie im Archiv

Aviatische Rettung nach Steinschlag

11.09.2016     05.12

 

Eine Gruppe Bergsteiger war am Sonntag auf dem Tiefensattel unterwegs als eine Alpinistin durch Steinschlag am Kopf getroffen wurde. Die allarmierte REGA hat die Patientin mittels einem RSH (Rettungsspezialisten Helikopter) des SAC ausgeflogen und in ein Spital überführt.

Aviatische Rettung nach Übernachtung im Gewitter

10.09.2016     05.11

 

Zwei Alpine Sportkletterer waren an einer Kletterroute am Salbitschijen, im Göschener – Tal / Uri,

klettern. Die beiden Kletterer waren blockiert und ein selbständiger Auf – oder

Abstieg war für die beiden unmöglich. Die beiden Alpinisten forderten externe Hilfe an.

 

In der Folge wurde ein Rettungsspezialisten Helikopter (RSH) aufgeboten um die Alpinisten mittels der Seilwinde aus der Wand zu fliegen. Da das aufziehende Gewitter jedoch den Anflug und die Bergung verunmöglichte, mussten die Alpinisten im Gebirge auf knapp 3000 m.ü.M. übernachten. Eine terrestrische Bergung hätte zu hohe Risiken für die Retter mit sich gebracht.

Am nächsten Morgen früh, konnte die REGA und der RSH die verstiegenen Kletterer unverletzt ins Tal fliegen.

Aviatische Rettung

06.08.2016     05.11

 

Am Samstagmorgen, 6. August 2016, begab sich eine achtköpfige Gruppe auf eine zweitägige Hochtour von der Göscheneralp zum Fleckistock. Nach einer Übernachtung in der Voralphütte starteten die Berggänger am Sonntagmorgen den Aufstieg in Richtung Fleckistock (3‘417 m.ü.M.). Die Gruppe befand sich auf der bekannten „SW Rippe“ Aufstiegsroute via Südgrat, als an einer Stelle mit leichter Stufenkletterei, ein Mitglied aus zurzeit noch ungeklärten Gründen abstürzte. Bei der tödlich verunfallten Person handelt es sich um einen 55-jährigen Mann aus der Schweiz. Die REGA forderte einen RSH an mit welchem der verunfallte rund 320 Meter unterhalb des Absturzortes geborgen wurde.

 

Medienmitteilung Kantonspolizei Uri

Aviatische Rettung

30.07.2016     05.11

 

 

am 18. Juli war eine 3er Seilschaft am Ostgrat des Sustenhorn 3`502 müM im Göschener Tal/Uri unterwegs.

Da Sie für die Route viel länger als geplant benötigten und ein Gruppenmitglied zusätzlich

über Magenbeschwerden klagt. Haben Sie gegen 17:00 externe Hilfe angefordert.

Ein Rettungsspezialist Helikopter unterstützte anschliessend die Rettung der Kletterer aus der Felswand.

Aviatische Rettung

17.07.2016     05.12

 

Eine Seilschaft klettert am Südgrat des Gletschhorn 3`304 müM, im Furkagebiet/Uri. Der

Vorsteiger stürzt ins Sicherungsseil und verletzt sich dabei an der Schulter. Ein

selbständiges weitersteigen oder absteigen war für die Seilschaft nicht mehr möglich. Mit Unterstützung eines Rettungsspezialisten Helikopter flog die REGA die Seilschaft ins Spital.

Terrestrische Hilfeleistung

13.07.2016     05.12

 

Am gestrigen Dienstag hat sich ein junges Paar welches auf dem Vierquellenweg unterwegs war aufgrund des aufziehenden Nebels und der vor Ort noch herrschenden Schneesituation verirrt. Die unverletzten Personen konnten vom Sellapass, 2700m. ü. M.  im Unteralptal UR bei der Kantonspolizei Alarm schlagen. Da kein Flugwetter war und die Personen weder vor noch zurück fanden wurde eine terrestrische Gruppe aufgeboten, welche Sie auf den Gotthardpass weiter begleitete.

Aviatische Rettung

05.07.2016     05.11

 

Eine Seilschaft kletterte am 22. Juni am Schijenstock, im Göschnertal/Uri. Wegen

Krankheit konnte eine Person nicht mehr weiterklettern, die Seilschaft war blockiert.

Die Kletterer alarmierten auf der EZ der REGA und wurden durch die REGA Crew und einen Rettungsspezialist Helikopter ausgeflogen.

Terrestrische Bergung

20.06.2016     05.11

 

Eine Seilschaft kletterte am Bergseeschijen, im Göschenertal/Uri. Dabei stürzte eine Person ins Sicherungsseil und verletzte sich, sein Partner alarmierte auf der SAC Bergseehütte und

forderte externe Hilfe an.

 

Da mit dem Helikopter aufgrund der Witterung kein vordringen zum Einsatzort möglich war, wurde eine Ersteinsatzgruppe mit dem Hüttenwart ab der Berseehütte gebildet. Mehrere Retter wurden mit dem Helikopter und Einsatzmaterial so weit wie möglich nach oben transportiert. weitere Retter eilten vom Talboden her zur Hilfe. Somit konnte der Patient rasch versorgt und anschliessend abtransportiert werden. Nach einer terrestrischen Bergung welche rund 2h dauerte konnte der Patient kurz nach 22Uhr dem Rettungsdienst übergeben werden.

Einsatzkräfte bei der Bergung
Einsatzkräfte bei der Bergung

Aviatische Bergung

24.05.2016     05.12

 

Am vergangenen Samstag bestiegen zwei Sportkletterer die Dammazwilinge oberhalb Realp. Kurz vor dem Gipfel stürzte ein Kletterer und verletzte sich beim Sturz ins Seil. Die REGA musste den Kletterer mittels einem RSH (Rettungsspezialisten Helikopter) des SAC retten. 

Aviatische Bergung

13.03.2016      05.11

 

Am Freitag 11.März fuhr ein Automobilist auf der Schöllenenstrasse von Göschenen her Richtung Andermatt. Dabei fuhr er in einer Kurve in eine Leitblanke.

 

Anschliessend flüchtete der Fahrer zu Fuss dem Flusslauf entlang. Dabei verstieg er sich und musste mittels der Seilwinde und einem REGA Helikopter ausgeflogen werden.

 

Medienmitteilung Kapo

Lawinenabgang Felsental

07.03.2016     05.12

 

Am Sonntag 06. März gegen 14 Uhr hat eine Freeride Gruppe im Felsental im Bereich des "Schwedenkessels" ein grösseres Schneebrett gelöst. Dabei wurde eine Person verschüttet. Diese konnte durch Kameradenrettung relativ schnell geborgen werden und wurde mit dem REGA Helikopter schwerverletzt in ein Spital geflogen. Die weiteren Freerider mussten aufgrund der Lawinengefahr und des Risikos mittels der Seilwinde nach Andermatt überführt werden.

 

Im Einsatzstanden zwei Helikopter der REGA sowie mehrere Retter der alpinen Rettung.

terrestrische Bergung Skitourenfahrer

07.03.2016     05.12

 

Gegen Mittag des Sonntag 06.03.2016 ist ein Skitourenfahrer abseits der Pisten in der Region Geissberg in den Bachgestürzt. Die Person musste durch zwei Patrouilleure respektive ARS Retter versorgt werden, bevor sie mittels der Seilwinde des REGA Helikopters evakuiert wurde.

Suchaktion Guspistal

07.03.2016,     05.12

 

Bange Stunden musste ein 19-jähriger Deutscher in Andermatt durchleben. Der Mann war am Freitag 04. März mit zehn Kollegen am Gemsstock unterwegs. Gegen 16 Uhr fuhren sie über die Gafallenlücke in Richtung Hospental. Doch als die Gruppe nach rund 400 Höhenmetern einen Halt einlegte, fehlte vom 19-Jährigen jede Spur.

Darauf startete eine grosse Such-Aktion. Die REGA unternahm einen Suchflug, der aber wegen des schlechten Wetters abgebrochen werden musste. Nach dem auch mit Rettern von Gemsstock aus, ein Vordringen unmöglich war, wurde eine grosse Suchaktion organisiert.

Rund zwanzig Retter der SAC Rettungsstationen Andermatt und Göschenen bereiteten sich auf eine lange und garstige Nacht vor. Während der Suche mit Hunden und Unterstützung von diversem Material (Nachtsichtgeräte, Suchscheinwerfer, usw.) verschlechterte sich die Meteorologischen Bedingungen erwartungsgemäss zunehmend. Deshalb musste die Suche um Mitternacht eingestellt werden.

 

Am Samstag war mit Ausnahme einer Patrouille auf der Gotthardstrasse kein Einsatz möglich. Die Lawinensituation, die Verfrachtungen und der Starkschneefall liesen das Risiko nicht zu.

 

Am Sonntag wollte die Einsatzleitung einen Rekoflug machen. Dabei sich ein Überblick über die Lawinensituation verschaffen und ein allfälliges LVS Signal aus der Luft detektieren. Während dessen stellte sich ein Einsatzteam am Gemsstock zusammen und bereitete sich vor. Immer noch waren Nebelfelder vorhanden. Trotzdem wurde ein Einsatz gewagt und in einem Nebelloch mit der Suche im oberen Bereich des Guspistal gestartet. Plötzlich konnte der Einsatzleiter ein winkender Mann bei einer Schäferhütte erkennen.

Der Vermisste wurde ausgeflogen und der Kantonspolizei für die Befragungen übergeben.

 

Im Einsatz standen:

Rund zwanzig Retter der alpinen Rettung, die Kantonspolizei (Alpine Einsatzgruppe / Kriminalpolizei), die REGA, der Pistendienst der SKIARENA Andermatt / Sedrun sowie ein Helikopter der Armee.

 

Herzlichen Dank allen Beteiligten!

 

Medienmitteilungen dazu:

Kantonspolizei Uri

REGA

Tele 1

20 min

Blick

Sonntagszeitung

 

ebenfalls wurden Informationen in den lokalen Zeitungen und Radios ausgestrahlt.

Bilder © Bernhard Mattli, 05.11

Unterstützungseinsatz

06.03.2016,     05.12

 

Ein Skitourenfahrer befand sich auf der Abfahrt im Witenwasseren Tal / Uri. Beim Stelliboden

auf ca  2`160 m.ü.M. löste sich ein Schneebrett. Bei diesem Zwischenfall

verlor der Skitourenfahrer beide Skier. Er alarmierte auf der EZ der REGA und forderte

externe Hilfe an. Die REGA fragte die Rettungsstation Andermatt an, ob ein Terrestrischer Abtransport ab diesem Gebiet möglich ist. Anschliessend wurde es versucht die Person auszufliegen, was funktionierte und ein terrestrisches ausrücken nicht benötigte.

terrestrischer Unterstützungseinsatz

10.02.2016,     05.12

 

Am Nachmittag vom Mittwoch dritten Februar wollte ein Skitourenläuferin Richtung Rotondohütte aufsteigen. Dabei wurde sie von miesem Wetter begleitet und schliesslich von der Dunkelheit im Witenwasserental eingeholt.

Zu dritt versuchten Retter von Realp aus Richtung "ober Stafel" (unterhalb Rotondohütte) aufzusteigen. Auf halber höhe musste das Rettungsteam jedoch aus Sicherheitsgründen (hohes Risiko aufgrund der Lawinengefahr, starken Windböen, und der schlechten Sicht) abbrechen.

Somit hat die unverletzte, blockierte Person die Nacht dort verbracht, und konnte am darauf folgenden Tag bei Tagesanbruch zur Hütte aufsteigen.

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