Einsätze 2017

Im 2017 leisteten wir bisher 18 Einsätze:

 

Rettungsstation Göschenen (05.11):   5 Einsätze

Rettungsstation Andermatt (05.12):   13 Einsätze

           

  Einsatzberichte aus vergangenen Jahren finden Sie im Archiv

Terrestrische Winterrettung

12.11.2017     05.12

Eine Gruppe Freerider wollten den ersten und frisch gefallenen Schnee am Winterhorn oberhalb Hospenthal geniessen. Auf der Abfahrt hat sich jedoch ein Gruppenmitglied, wahrscheinlich aufgrund der dünnen Schneeschicht am rechten Bein verletzt und konnte nicht selbständig ins Tal fahren. Die Einsatzzentrale der REGA beauftragte die SAC Rettungsstation Andermatt mit der Aufgabe den Mann terrestrisch zu bergen und dem Rettungsdienst zu übergeben. Daraufhin ist ein Team von rund 6 Retter mit spezialmaterial, richtung Winterhorn aufgestiegen. Dabei war es bereits dunkel und es kam stürmischen Wind auf. Nach kurzem Aufstieg konnte der Patient erstversorgt und imobilisiert werden. Nach einer Abfahrt mit speziellem Rettungsschlitten konnte er dem Rettungsdienst des Kantonsspital Uri übergeben werden.

Suchaktion Pilzesammler

01.10.2017      05.11

Ein Herr wollte Pilze im Gebiet Standel, in der Gemeinde Göschenen suchen. Als er zur verabredeten Zeit, sich nicht zu Hause meldete, alarmierten die Angehörigen bei der KAPO Uri. Das Auto des Vermissten Pilze Sammlers O.B. konnte die KAPO finden und löste anschliessend nebst internen Mitteln auch die Rettungsstationen des SAC Lucendro für die Suche aus. Da es bereits kurz vor dem Eindunkeln war, wurde möglichst schnell mit der organisierten suche begonnen. Durch die rund 15 SAC Einsatzkräfte, Geländesuchhund, und mehreren Beamten konnte der Mann innert weniger als zwei Stunden gefunden werden. Trotz sofort eingeleiteten reanimations Massnahmen konnte der Arzt leider nur noch den Tod feststellen.

aviatische Evakuation

05.12     26.08.2017

 

Zwei alpine Bergwanderer starten ab Nätschen, mit dem Ziel den Badus 2`928 m.ü.M. zu besteigen. Kurz unter dem Gipfel des Badus waren die beiden alpinen Bergwanderer im
steilen Gelände blockiert. Ein selbständiger Auf- oder Abstieg war für die beiden nicht mehr
möglich. Sie alarmierten auf der Einsatzzentrale der REGA und  forderten externe Hilfe an.

 

Im Anschluss wurden die beiden mittels einem Rettungsspezialisten Helikopter des SAC sowie der REGA an der Seilwinde aus der misslichen Lage ausgeflogen. Da sie unverletzt waren, wurden Sie auf dem Nätschen entlassen.

terrestrische Bergung

05.12     06.08.2017

 

Eine Berggängerin ist auf dem Abstieg der SAC Rotondohütte auf den nassen Steinplatten ausgerutscht und verletzte sich am Fussgelenk. Da ein weitergehen unmöglich war, und der Unfallplatz im Nebel lag, wurde die SAC Rettungsstation aufgeboten. In Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst Uri wurde die verletzte auf die Strasse getragen und ins Kantonsspital überführt.

aviatische Rettung

21.07.2017      05.11

 

Ein alpiner Bergwanderer war im Gebiet bei der Lochberglücke 2`814 müM, im Furkagebiet unterwegs. Beim laufen löste sich ein Stein und verletzte ihn am Fuss, ein selbständiger Abstieg war nicht mehr möglich. Deshalb rief er bei der REGA um externe Hilfe. Ein Rettungsspezialist Helikopter des SAC sowie die REGA Crew flogen den verletzten ins Spital.

Unterstützung aus misslicher Lage

16.07.2017     05.11

 

 

Zwei Bergsteiger waren am Bärenhorn 2`931müM, im Meiental auf einer Tour. Beim Abstieg waren sie durch Nebel & Steinschlag blockiert und konnten nicht mehr selbständig absteigen. Sie

wurden durch zwei Rettungsspezialisten Helikopter des SAC aus dem Nebel begleitet und anschliessend mit dem Helikopter, unverletzt ins Tal geflogen

 

aviatische Rettung

13.07.2017     05.12

 

 

Eine alpine Sportkletterin verletzte sich beim Klettern am Chli Bielenhorn 2`940müM, im Furka Gebiet. Sie wurde von einem Rettungsspezialisten Helikopter des SAC und der REGA ausgeflogen und ins Kantonsspital gebracht.

aviatische Rettung

08.07.2017     05.12

 

 

 

Zwei alpine Sportkletterer waren am Winterstock 3`202 m.ü.M. im Furkagebiet am klettern. Der Vorsteigende stürzte ins Sicherungsseil und verletzte sich dabei. Sein Seilpartner kann ihn

kontrolliert zum Stand ablassen. Beide Kletterer wurden durch einen Rettungsspezialisten Helikopter des SAC ausgeflogen und der verletzte ins Spital gebracht.

 

Suchaktion Oberalppass

21.06.2017     05.12

 

Seit Freitag, 16. Juni 2017, wurde ein 53-jähriger Mann vermisst. Der im Kanton Aargau wohnhafte Mann beabsichtigte eine mehrtägige Wanderung im Gebiet Oberalppass – Gurtnellen zu unternehmen.

Eine breit angelegte Suchaktion mit mehreren Helikoptern, diverser Einsatzmittel der zentralschweizer Polizeicorps sowie mehreren Rettern und Hundeteams der Alpinen Rettung Zentralschweiz  verlief vorerst erfolglos. Die Suche wurde am Mittwoch, 21. Juni 2017, mit Kräften des Kompetenzzentrums Gebirgsdienst der Armee sowie der Polizei fortgesetzt.

Der Vermisste konnte schliesslich in der Region Oberalppass leblos aufgefunden werden.

Aviatische Rettung

27.05.2017     05.11

 

Zwei Alpin Wanderer/Kletterer waren im Gebiet

Göschener Tal, unterwegs. Einer der beiden kletterte ungesichert auf ein Grasband bei den Kletterfelsen in der Region der SAC Salbithütte. Der Begeleiter wollte zu ihm hochsteigen, stürzte jedoch dabei ab.

Glücklicherweise blieb er unverletzt liegen, war jedoch an seiner Position blockiert. Da weder Blick noch Sichtkontakt zwischen einander besteht rufen Sie, akustisch um Hilfe.

Besucher der SAC Salbithütte hörten dies schlugen Alarm.

 

Ein Rettunsspezialist Helikopter mit einer REGA Crew flog die beiden mittels Seilwinde aus.

verletzter Freerider terrestrisch gerettet

01.04.2017     05.12

 

Eine Tourengruppe befand sich auf der Abfahrt vom Gemsstock abseits der Pisten.

Ein Mitglied der Gruppe stürzte und verletzte sich am Knie. Ein Rettungsversuch

durch die REGA musste, auf Grund der schlechten Wetterlage abgebrochen werden.

 

Aus diesem Grund wurde eine Rettermannschaft zusammengestellt und konnte die Verletzte Person vor Ort medizinisch versorgen und via Gemsstock in medizinsche Versorgung bringen.

Orientierungslose Freerider

26.03.2017     05.12

 

Zwei Freerider fuhren vom Gemsstock  ins Felsental. Unterhalb des

Firnstock verloren die beiden Freerider, im dichten Nebel, die Orientierung. Die beiden

alarmierten, via Mobiltelefon, und forderten externe Hilfe an.

 

mittels REGA App konnten Sie geortet werden und durch zwei Retter des SAC sicher ins Tal gebracht werden.

Skitourenfahrer per Helikopter gerettet

12.03.2017     05.11

 

Ein Skitourengruppe war im Aufstieg Richtung Chli Spannort. Beim Aufstieg rutschte ein Skitourengänger aus, und stürzte ab. Seine Begleiter alarmierten auf der EZ der REGA & forderten externe Hilfe an.

 

Er wurde mit einem RSH des SAC ausgeflogen und schwerverletzt in ein ausserkantonales Spital geflogen.

Lawineneinsatz Lutersee Gemsstock

13.02.2017     05.12

 

Eine Gruppe welche im Gebiet Lutersee am Gemsstock Ausbidung im Bereich Rutschblock / Schneeprofil betrieb, löste durch die Belastung ein Rutsch aus. Dieser  begrub vier der zehner Gruppe untersich. Die Gruppe konnte jedoch schlimmere Verletzung durch professionelles Handeln und schnelle Kameradenrettung verhindern. Alle Personen konnten selbständig die Talabfahrt bestreiten.
Die Schneemassen begruben jedoch auch viel Rucksäcke und Ski`s unter sich.

Die aufgebotene Rettungsstation hat zusammen mit dem Rettungsdienst des Skigebiets die administrativen tätigkeiten und die psychische Versorgung der Patienten sichergestellt.

Lawinenabgang vom linken Bildrand bis zur Mitte
Lawinenabgang vom linken Bildrand bis zur Mitte

Lawinenabgang Rossbodenstock

02.02.2017     05.12

 

Am Donnerstag 2. Februar 2017 wurde im Bereich der Martschallücke eine Lawine ausgelöst. Diese verschüttete einen Teilnehmer einer Tourengruppe. Die Mitglieder der Tourengruppe konnten den Verschütteten bergen. Da die Rega aufgrund der Witterungsbedingungen nicht zum Unfallort vordringen konnte, wurden zwei Retter der Rettungsstationen Lucendero mit einem Helikopter der Swiss Helicopter AG eingeflogen. Der Verschüttete wurde ausgeflogen und dem Rettungsdienst Uri übergeben.

Im Einsatz standen die SAC Rettungsstation Andermatt, die Swiss Helicopter AG, der Rettungsdienst Uri, und die Gebirgsspezialisten der Kantonspolizei Uri.

Suchaktion Gemsstock Süd

19.01.2017     05.12

 

Am Donnerstag 19. Januar begab sich ein Skitourenpaar in Richtung Unteralptal. Dabei verfuhren Sie sich in ein Felsband. Der eine stieg zurück und beobachtete den Tourenpartner bis er ihn nicht mehr sah. Da der zweite bis zum Feierabend nicht auffindbar war, allarmierte er bei der Rettungsstation Andermatt. Während rund eineinhalb Stunden wurde der Skifahrer gesucht welcher schliesslich eine wesentlich andere Abfahrt durch das "Guspistal" wählte und erst bei Dunkelheit sein Auto erreichte. 

Im Einsatz standen neben der Rettungsstation Andermatt, Patrouilleure der Skiarena Andermatt sowie die Kantonspolizei Uri.

Lawinenunglück Gemsstock

08.01.2017     05.12

 

Am gestrigen Samstag fuhr eine Gruppe junger Skifahrer vom Gemsstock via Lutersee Richtung Gurschenalp. In steilem Gelände abseits der Piste löste sich eine Lawine und riss gewisse der Gruppe mit sich über die Felsen. Dabei verletzten sich drei Gruppenmitglieder, trotz sofortigen Rettungsmassnahmen durch den Pistenrettungsdienst und die aufgebotene SAC Rettungsstation kam für einen Teilnehmer jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch auf der Unfallstelle.
Im Einsatz standen mehrere Helikopter der REGA, die Swiss Helicopter, die Kantonspolizei Uri mit Gebirgsspezialisten sowie die Rettungsstationen Lucendro.

 

Medienmitteilung Kapo UR

Bericht Blick.ch

Aviatische Rettung am Oberalppass

02.01.2017    05.12

 

 

Eine Gruppe von fast 20 Schneeschuhläufern startete die Tagestour vom Oberalppass UR/GR Richtung Fellilücke. Beim Abstieg Richtung Oberalpsee stürzten Zwei

Mitglieder der Gruppe im steilen Gelände zum Teil über mehrere Meter ab. Mit zwei REGA Helikoptern und einem Rettungsspezialisten Helikopter des SAC wurden die beiden Patienten ins Spital überbracht sowie die weiteren Tourengänger  ausgeflogen. Die spektakuläre Windenaktion dauerte rund eine Stunde.

 

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